Sachstand

Pensionierung?

Jedermann, der auf die 60 zusteuert, befasst sich in Gedanken schon mit seiner Pensionierung. Nach 60 Jahren Dienstzeit stellen sich auch bei unseren Kirchenglocken die ersten „Zipperlein“ ein. Der Glocken- sachverständige unserer Landeskirche Norbert Hesse teilt im Mai diesen Jahres folgenden Sachstand mit: Das Joch der Glocke 2 weist Anrisse an den unter den beiden U-Profilen verschweiβten Stahlblechen auf. Die Betriebssicherheit ist auf Dauer nicht gegeben. Das Joch inkl. Aufhängung und Lager müssen erneuert werden. Dazu die Empfehlung: C Glocke 2 stilllegen, Joch nicht erneuern C keine Investitionen in den Bestand, Mittel besser in die Erneuerung des kompletten Geläuts stecken So wurde die mittlere Glocke bereits auf´s Altenteil gesetzt und die kleine und die groβe übernehmen die „Arbeit“. Nur wenn das volle Geläut schlägt darf sie noch erklingen. Für die Kirchgemeinde bedeutet das:
Wir brauchen neue Glocken!

Wie kann ich helfen?

Seit dem 14. Oktober stehen in immer mehr Cunewalder Geschäften kleine Glocken aus Ton. Wenn Sie Ihr Restgeld vom Einkauf dort hineinwerfen kommen wir dem Ziel schon einen Schritt näher.

Sie können auch Altpapier zu uns bringen. Der Erlös unserer Sammelaktion kommt ebenfalls den Glocken zu Gute.

Im Kirchenschiff befindet sich zudem ein Ast, auf dem überall kleine gehäkelte Glocken hängen. Gegen eine Spende können Sie sich gern davon eine „pflücken“. Zudem finden Sie dort auch einen Tisch mit allerlei Andenken an dieses Vorhaben. Bei vielen Dingen finden Sie einen Hinweis, dass Sie mit dem Kauf unser Vorhaben unterstützen.

Sie wollen selbst mit anpacken und dafür sorgen, dass die Arbeiten vorankommen? Dann sprechen Sie uns an.

Vielen Dank.

Kleine Glockengeschichte

  • 1793 wurde die kleine Glocke von der alten Kirche übernommen
     
  • 1866 wurde ein Geläut (aus 3 Glocken verschiedener Gröβe) für insgesamt 1225 Thaler angeschafft gegossen von Joh. Gotthelf Groβe in Dresden
     
  • 1917 wurde die mittlere Glocke zum „Kriegsdienst“ eingezogen
     
  • 1922 die groβe Glocke wird eingeschmolzen und ein neues Geläut bestehend aus 3 Glocken angeschafft, gegossen von Bruno Pietzel & Co. aus Dresden, für 88 197,- Mark
     
  • 1942 wurden die groβe und die kleine Glocke für Kriegsbedarf abgebaut
     
  • 1953 die „alte“ mittlere Glocke wird nach Meerane verkauft und das jetzige Geläut (aus Eisenhartguss) wird am 8.Mai geweiht gegossen von Schilling & Lattermann aus Apolda für 7224,- Mark
     

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  • 2015 wird mit Ihrer Hilfe das neue Geläut zur Feier „222 Jahre Kirche Cunewalde“ an seinem Platz hängen
     

Andrea Nocke